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Donnerstag, 27. Oktober 2022

Aus dem Nirgendwo nach Berat

Gestern Abend hat uns die Chefin ein sehr leckeres Moussaka mit ihrem Gemüse aus dem Garten und selbstgemachten Käse serviert. Dazu gab es selbstgemachten Rotwein, der wirklich gut war. Für umgerechnet 4,50 € für das Essen und 0,80 Euro für das Glas Wein kann man da wirklich nicht meckern.
Wir gehabt, war es dann heute Morgen gegen 7.30 Uhr noch recht frisch aber nicht ganz so kalt wie am Vortag. Mit gemischten Gefühlen sind wir wieder auf die Rumpelstrecke gefahren.

Die Geräusche, die unsere Kabine dabei von sich gab, waren alles andere als schön.

Die Aussicht auf der Strecke war allerdings wieder traumhaft.
Nach den ersten 10km habe ich mal unter die Karre gelegt und die noch vorhandenen Befestigungspunkte der Kabine kontrolliert und da sah alles gut aus.

Es ging dann weiter in Richtung Osum-Schlucht. Zunächst ist das Flußtal noch recht weit, wird dann aber immer enger.

Die Schlucht macht schon was her und vor allem waren wir froh, dass die Teerstraße schon 12 km früher angefangen hat, wie wir erwartet hatten. Das bringt beim Fahren doch etwas Entspannung, wenn man nicht dauernd duch tiefe Löcher und über große Steine rumpeln muss.



Einen klitzekleinen Abstecher von der Teerstraße haben wir trotzdem noch einmal gemacht, um hier auf die Brücke über die Schlucht zu kommen und ein paar schöne Fotos in die Schlucht rein zu machen.

Diese Brücken ächzen richtig, wenn man drüberfährt. Man sollte auch drauf achten, auf den Längsbohlen zu bleiben. Die Querbretter sind meistens schon ziemlich mitgenommen und z.Teil durchgebrochen.

In Çorovodë endete unsere geplante Tour und wir mussten erstmal schauen, wie wir weiterfahren.
Wir haben uns dort für die Straße nach Berat entschieden, die anfänglich über etliche Kilometer nur halbseitig nutzbar war, weil eine Straßenhälfte komplett voll mit dem abgestürzten Geröll lag. Bei den wenigen Verkehr war das allerdings kein Problem.


Kurz vor 13 Uhr haben wir Berat erreicht und sind hier auf einen Bezahlparkplatz in der Nähe der Altstadt gefahren. Der ist zwar nicht wirklich schön, aber man kommt zu Fuß in wenigen Minuten in die Stadt und direkt daneben ist ein Restaurant mit einheimischer Küche.
Berat wird die Stadt der tausend Fenster genannt und gehört seit 2008 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die Stadt ist aktuell eine einzige Baustelle. Es gibt eine nagelneue Umgehungsstraße und auch in der Altstadt wird überall gebuddelt.



Das ist das kleine Restaurant neben unserem Stellplatz, in das wir nachher gehen werden.
Gegen 14 Uhr haben wir uns auf einen kleinen Stadtrundgang gemacht. Hier ein paar Bilder davon.









Morgen geht es dann weiter zunächst Richtung Küste und dann Richtung Norden. Mal schauen, wie weit wir kommen.

Bevor wir Albanien verlassen, muss ich mir erstmal eine Bank suchen, die uns die ganzen Leke, die ich zuviel abgehoben habe, wieder umtauscht. Das versuchen wir dann in Shkoder, da das kurz vor der Grenze liegt.
 

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